Hegeringe

Hegering I

HR1Der Hegering I setzt sich zusammen aus 9 Gemeinschafts-  und 2 Eigenjagdbezirken. Die Gesamtfläche beträgt ca. 6600 ha. Der Hegering grenzt im Norden an die Landesgrenze von Sachsen- Anhalt, so dass die natürliche Grenze in nordwestlichen Teil an der Goitzsche, im nordöstlichen Teil an den Verlauf der Mulde und im östlichen Teil die Prellheide als  Grenze dient. Als südliche Begrenzung ist die Linie Lindenhayn – Brinnis – Delitzsch, als westliche Grenze Beerendorf – Benndorf anzusehen.

Die Orte: Beerendorf, Spröda, Benndorf, Werben, Laue, Brinnis, Luckowehna, Gollmenz, Wannewitz, Badrina, Reibitz, Poßdorf, Sausedlitz, Lindenhayn, Roitzschjora und Löbnitz sind Teil des Hegeringes. Auf 80 % der Fläche wird vorwiegend Feldbau betrieben, 20 % sind kleinen Wald –und Wasserflächen. Die Jagd beschränkt sich im größten Teil auf Rehwild.

Vor der Wende waren es Hasen, Fasan, Raubzeug und Rehwild, jetzt sind es Raubzeug, Rehwild, Schwarzwild und auch vereinzelt Rotwild welches bejagd wird.

 

Im Hegering sind zurzeit 31 Mitglieder gemeldet, 4 davon sind im Vorstand des Jagdverbandes tätig. 3 Jäger nehmen regelmäßig an Wettkämpfen im jagdlichen Schießen teil.

Die jährliche Jagdstrecke beträgt ca.: 100 - 140 stück Rehwild

                                                                     70 - 130 Stück Schwarzwild

                                                                    80 -  150 Füchse

Die Hegeringversammlung findet 2- bis 3-mal im Jagdjahr auf dem Reiterhof Luckowehna statt. In der letzten Versammlung des Jagdjahres wird traditionell eine Trophäenschau durchgeführt. Am freiwilligen Schießen zum Erwerb der Jahresschießnadel war die Beteiligung in diesem Jahr sehr mäßig, was ich sehr bedauere und hoffe für Zuspruch im nächsten Jahr.

Zum Schluss wünsche ich mir, dass mehr junge Weidgenossen in verantwortlichen Posten tätig werden um frischen Wind in die Arbeit des Jagdverbandes zu bringen.

Weidmannsheil

Ralf Tippelt

Hegeringleiter Hegering I

 

Hegering II

Der Hegering II umfasst 9 gemeinschaftliche Jagdbezirke mit einer  Gesamtbewirtschaftungsfläche von ca. 7.500 ha. Die Jagdbezirke beinhalten die Gemarkungen der „Großgemeinden“ Rackwitz, Döbernitz, Krostitz sowie Schönwölkau. Die Größe der einzelnen Jagdbezirke liegt zwischen 270 und 1.580 ha. Die Jagdgebiete sind, bis auf wenige kleinere Feldgehölze, reine Feldjagdgebiete, geprägt durch großflächige intensive landwirtschaftliche Nutzung und deren Monokulturen. Die ursprünglich mit guten und sehr guten Niederwildbesätzen ausgestatteten Fluren sind mehr oder weniger wildleer. Auf eine Jagd auf Hase oder Fasan im herkömmlichen Sinne, wird meist zu Gunsten der spärlichen Bestände verzichtet. Das Hauptaugenmerk der Jagdgebiete liegt in der Bewirtschaftung des Rehwildes. Der jährliche Abschussplan sieht ca. 70 Stück Rehwild vor. In den letzten drei Jahren fielen 35 % der geplanten Strecke dem Straßenverkehr zum Opfer. Die Planzahlen je Pachtbezirk bewegen sich zwischen 0,36 bis 1,37 Stück./100 ha und Jagdjahr. Obwohl ein annähernd ausgeglichenes Geschlechterverhältnis angestrebt wird, gibt es einen großen überhang an weiblichem Rehwild. Die Gründe dafür sind sicher in mehreren verschiedenen Ursachen zu suchen. An dieser Stelle sollte sich jeder Jäger und Pächter Gedanken zur Planung und Abschussplanerfüllung machen. Im letzten Jagdjahr wurden lediglich 12 Stck. Schwarzwild auf der Gesamtfläche des Hegeringes gestreckt. Die Fuchsstrecke mit 93 Stck. im Jahr 2006/07 liegt im Mittel bei 1,25 Stück./100 ha. Dabei gibt es Schwankungen zwischen 0,27 und 3,33 Stück./100 ha unter den verschiedenen Jagdbezirken. Hier geht mehr! Die Hegeringmitglieder führen zurzeit 8 brauchbare Hunde. Ein Junghund steht in Ausbildung. Der Aufforderung des Kreisjagdverbandes unseren Schießstand für übungszwecke sowie zum Nachweis der Jahresschießnadeln zu besuchen, folgten nur die altbekannten Jäger, was wiederum nicht zufriedenstellend war. Ich hoffe, dass es der Jägerschaft in Zukunft gelingt, vor allem junge Menschen für das Weidwerk zu begeistern, bei der Prüfungsvorbereitung zu unterstützen sowie Jungjäger im Jagdverband und in den Jagdbezirken der Region einzugliedern. 

Weidmannsheil
Thomas Weitze


Hegering III

Hegering III mit einer Gesamtfläche von ca. 5.230 ha. Dem Hegering III gehören 26 Jäger mit einem Durchschnittsalter von 53 Jahren an. Im Hegering sind 12 Hunde gemeldet, die jagdlich geführt werden. In den Versammlungen, die vierteljährlich in der Jagdhütte auf dem Schießstand in Glesien stattfinden, werden die verschiedensten aktuellen Themen behandelt. So werden u.a. der Rehwildbestand, das Geschlechterverhältnis und die Trophäen bewertet. Gerade die Trophäenschauen sind unerlässlich, zum einen dienen sie am Ende des Jagdjahres dem Austausch von Informationen über den Wildbestand, zum anderen muss jeder Jäger hier Rechenschaft über seine Abschüsse ablegen. Dabei zeigt sich, dass der häufig erhobene Vorwurf, Jäger würden nur auf Trophäen jagen, ein überholtes Vorurteil ist. Durch Hegeschauen wird überprüft, ob nach den regional geltenden Richtlinien gejagt wurde, z.B. dem Prinzip der vorrangigen Bejagung nach Altersklassen. Sie dienen nach heutiger Auffassung in erster Linie der Abschusskontrolle und der weiteren Hege- und Abschussplanung. Sorgen bereiten uns natürlich im Hegering die steigende Anzahl von Wildunfällen. Selbst Warnschilder in gefährdeten Bereichen bringen nicht immer die gewünschte Verbesserung. Und wenn dann etwas passiert endet das meist tragisch für Wild und Fahrer. Die Beachtung einiger Vorsichtsregeln hilft vielleicht, das Unfallrisiko ein wenig zu vermindern. Von ganz besonderer Bedeutung ist die Geschwindigkeit. Bis zu einem Tempo von etwa 60 km/h kann das Rehwild sie gut einschätzen. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigt das Unfallrisiko. Auf den Landstraßen werden regelmäßig Geschwindigkeiten gefahren, die zwischen 100 und sogar 130 km/h liegen. Hier ist die Gefährdung für Mensch und Tier nicht mehr kalkulierbar. Aber auch andere aktuelle Themen werden behandelt, z.B. die nicht zu unterschätzende Vogelgrippe, die regelmäßige Teilnahme am jagdlichen Übungsschießen, der Erwerb der Schießnadel oder der weitere Ausbau des Schießstandes.
Gerade beim Ausbau des Schießstandes wurden von Mitgliedern des Hegeringes viele Stunden geleistet. Die Bauschlosserei des WG Volker Maylahn half uneigennützig mit Maschinen, Material und Schlosserarbeiten, viele Stunden leisteten unter der Leitung des Schießstandleiters Egon Jänicke die WG S. Felgner, K.-H. Kohls und G. Maylahn, ohne deren Hilfe manches auf dem Schießstand nicht fertig geworden wäre. Die Arbeiten auf dem Schießstand sind noch nicht abgeschlossen. Es wäre schön, wenn sich noch mehr Waidgenossen am Ausbau des Schießstandes beteiligen würden, denn es gibt immer etwas zu tun. Die Teilnahme an unseren Hegeringversammlungen ist gut, und ich hoffe, dass wir sie auch weiterhin mit Informationen und fachlichen Beiträgen gestalten können. Der Hegering III umfasst die Jagdbezirke:

Weidmannsheil!
K. - P. Gaschütz 


Hegering IV

Der Hegering IV umfasst 10 Jagdgenossenschaften. Um eine schnelle Information der Jäger zu erreichen, haben wir für jedes Quartal eine Zusammenkunft geplant. Bei besonderen Anlässen wird kurzfristig eine zus8tzliche Versammlung einberufen. Unser Ziel ist es, eine noch bessere Teilnahme an den Zusammenkünften zu erreichen.

Themen der Versammlungen sind:

Weidmannsheil!
Gerd Broschinski

 

Hegering V


...ist der kleinste Hegering im Jagdverband Delitzsch e.V.  Er umfasst 5 Jagdbezirke mit einer Fläche von ca. 3 000 ha. Er besteht aus 2 GJB und 3 EJB östliche Begrenzung ist die Mulde, westlich / nördlich die Prellheide, südlich die Ortschaft Zschepplin. Im Hegering Schadebach sind nur ein Teil der Jäger, die Mitglied der Jägerschaft Delitzsch sind und einen jagdlichen Bezug zum Hegering Schadebach pflegen, wie z.B.. den Wohnsitz, die Anpachtung eines Jagdreviers oder einen Begehungsschein im Gebiet haben, zusammengefasst. Die Aufgaben des Hegeringleiters bestehen vor allem darin, die Mitglieder des Hegeringes laufend über Angelegenheiten der Jägerschaft Delitzsch und des Landesjagdverbandes zu informieren sowie über aktuelle Fragen des Jagdwesens zu unterrichten.

Hegeringleiter: Tilo Bischoff

-- Hegeringschiessen SB Glesien, geschlossen

- 2 - 3 x im Jahr Hegeringversammlung mit Trophäenschau

- Schulung zur kundigen Person gemäß    EU-Hygienepaket.

Weidmannsheil!
Tilo Bischoff 

Hegering VI

Der Hegering VI bestand seit der Bildung aus 14 Jagdgenossenschaften mit ca. 16.700 ha. Ihm gehörten 57 Pächter an. Mit der Neuverpachtung und der Vereinigung der Jagdbezirke Delitzsch - Eilenburg gehörten zum neu gebildeten Hegering VI 13 Jagdgenossenschaften mit 11.833 ha und 46 Jägern sowie 1 Jagdbezirk mit 187 ha. Der Hegering tagt monatlich am 3. Donnerstag in der Gaststätte Naundorf. Einmal im Jahr findet ein gemütlicher Abend mit den Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft statt.

Unsere Vorstellung zur Bewirtschaftung des Rehwildes:

Abschuss Männlich Weiblich
AK 0 30% 35%
AK 1 25% 20%
AK 2+3 45% 45%

 

Weidmannsheil!
Christian Dietze

 

Hegering VII

Hegering VII Ein Hegering ist die kleinste Verbandseinheit des Landesjagdverbandes Sachsen (LJVS). Der Hegering "östliche Mulde" wird im Osten durch die Kreisgrenzen des ehemaligen Kreises Delitzsch zu Wittenberg, Torgau und Grimma und im Westen durch die Mulde begrenzt (siehe Abbildung). Alle rot gekennzeichneten Flächen sind privatrechtlich verpachtete Jagdbezirke und alle weiß gekennzeichneten gehören zum Bundesforst oder Sachsen-Forst. Er umfasst 33 Jagdbezirke mit einer Fläche von ca. 15.700 ha. Im Hegering "östliche Mulde" sind alle Jäger, die Mitglied der Jägerschaft Delitzsch sind und einen jagdlichen Bezug zum Hegering "östliche Mulde" pflegen, wie z.B. den Wohnsitz, die Anpachtung eines Jagdreviers oder einen Begehungsschein im Gebiet haben, zusammengefasst.
Der Hegering wurde am 27.04.2006 gegründet. Der Vorstand besteht aus Hegeringleiter Ulrich Schade und dem Stellvertreter Mario Graß. Die Aufgaben des Vorstandes bestehen vor allem darin, die Mitglieder des Hegeringes laufend über Angelegenheiten der Jägerschaft Delitzsch und des Landesjagdverbandes zu informieren, sowie über aktuelle Fragen des Jagdwesens zu unterrichten und durch Beratung, Fortbildung und gesellschaftliche Veranstaltungen zu betreuen.

Vorsitzender:
Ulrich Schade
Bernhardistraße 21
04838 Eilenburg
Tel.: 03423 / 7003893

 Im Hegering legen wir großen Wert auf einen offenen Dialog innerhalb der Jägerschaft, sowie eine gute Zusammenarbeit mit den Hegegemeinschaften und anderen im Naturschutz tätigen Organisationen der Region. Die Hegeringversammlungen werden jeden zweiten Donnerstag im Quartal in Eilenburg im "Pfarrer-Krumme", Bernhardistraße 21, durchgeführt. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Aktivitäten dient der tierschutzgerechten Jagd, wobei wir jedes Jahr ein organisiertes Hegeringschießen durchführen werden. Unser erstes Hegeringschießen hatten wir am 13.05.2006 auf dem Schießstand in Glesien. Mit 12 Waidgenossen war die Beteiligung eher nicht befriedigend. Als erster Hegering haben wir mit der Flinte den Jagd-Parcours absolviert. Dieses war für die meisten Teilnehmer eine neue Erfahrung, wobei die Resultate eine eher untergeordnete Rolle spielten. Einen weiteren Schwerpunkt sehen wir in der Entwicklung des Hundewesens, eine erste Analyse ergab gerade einmal 5 jagdlich geprüfte Hunde in der Region. Diese Zahl ist in einem Hochwildrevier von dieser Größe einfach nicht ausreichend und dabei sollte jeder Pächter laut BJG einen brauchbaren Hund nachweisen können. Weiterhin setzen wir einen Schwerpunkt auf die Betreuung der Jungjäger und des Jägernachwuchses. Die derzeitig geltende Regelung von 120 Stunden zum erreichen der Jägerprüfung kann dem Jungjäger nur die gesetzlich vorgeschriebenen theoretischen Kenntnisse vermitteln. Die praktischen Erfahrungen, wie das Ansprechen des Wildes oder das Verhalten nach dem Schuss, kann nicht aus Büchern erlernt werden. Deshalb möchten wir den Jungjägern unserer Region helfen, ihren Start ins Jägerleben an der Seite von erfahren Jägern zu erleben.

 

Weidmannsheil!

Mario Graß